Polizeibekannter rumänischer Schwarzfahrer prügelt auf Zugbegleiter ein

Veröffentlichungsdatum: 19. November, 2017 | 11:15 redaktion

Untersuchungshaft wegen Erschleichens von Leistungen, Sachbeschädigung und Körperverletzung

Bad Endorf – Rosenheimer Bundespolizisten haben am 15. November einen gewalttätigen Schwarzfahrer aus dem Verkehr gezogen. Der rumänische Staatsangehörige war ohne Fahrschein im Meridian von Rosenheim nach Salzburg unterwegs. Bei der Fahrscheinkontrolle schlug er dem Zugbegleiter brutal ins Gesicht.

In der Tatnacht wurde die Bundespolizei über eine Streitigkeit im Zug am Bahnhof Bad Endorf informiert. Am Einsatzort trafen die Beamten auf einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG, der schilderte, dass er bei der Fahrscheinkontrolle eines Rumänen von diesem geohrfeigt worden sei. Als er den hochaggressiven Schwarzfahrer zum Verlassen des Zuges aufforderte, habe dieser dem 65-Jährigen die Brille von der Nase geschlagen, die dadurch zerbrach.

Die Bundespolizisten nahmen den 34-jährigen Schläger vorläufig fest. Wie sich herausstellte, war er in der Vergangenheit schon mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Erst vor Kurzem musste er eine Haftstrafe wegen Sozialleistungserschleichung verbüßen. Gelernt hat der wegen Diebstahl und Bedrohung polizeibekannte Rumäne daraus offenbar nichts.

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Auf Antrag der Traunsteiner Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Rosenheim gegen den Ausländer einen Untersuchungshaftbefehl wegen Erschleichens von Leistungen, Sachbeschädigung und Körperverletzung. Dieser wartet nun in der Justizvollzugsanstalt Bad Reichenhall auf sein Strafverfahren.

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