Platzverweis für Afrikaner, der Polizisten anspuckte und beleidigte

Veröffentlichungsdatum: 31. Oktober, 2017 | 12:43 redaktion

Bundespolizeiinspektion München macht keine Angaben zur möglichen Einleitung von Ermittlungsverfahren

München – Am 29. Oktober eskalierte am Münchner Ostbahnhof eine Personalienfeststellung bei einem hochaggressiven 19-jährigen Afrikaner, der sich den polizeilichen Maßnahmen massiv widersetzte und zu flüchten versuchte.

Mehrere Männer standen kurz vor acht Uhr morgens am Haupteingang des Ostbahnhofes. Dabei kam es zwischen zwei Männern aus Togo und anderen Beteiligten zu Handgreiflichkeiten, die von einer Streife der Bundespolizei unterbunden wurden. Bei der anschließenden Personenkontrolle beleidigte ein 19-jähriger Togoer zwei Beamte verbal. Anschließend spuckte er den Bundespolizisten auf die Füße und traf dabei den Schuh eines Beamten.

Bei der Identitätsfeststellung leistete der Afrikaner erheblichen Widerstand. Als er von einem Beamten festgehalten wurde, versuchte er sich aus dem Griff zu lösen. Weil er um sich schlug und die Beamten mehrfach schubste, wurde der 19-Jährige gefesselt und zur Dienststelle gebracht.

Dabei beleidigte der Togoer, bei dem später 1,1 Promille Atemalkohol gemessen wurden, die Beamten fortlaufend. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Afrikaner mit einem Platzverweis für den Ostbahnhof auf freien Fuß gesetzt.

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Zur möglichen Einleitung von Ermittlungsverfahren macht die Bundespolizeiinspektion München keine Angaben.

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