Hollywoodreife Kneipenschlägerei im Münchner Ostbahnhof

Veröffentlichungsdatum: 17. Oktober, 2017 | 12:41 redaktion

Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung

München – „Fehlt nur das draußen angeleinte Pferd… Ansonsten erinnerte am Samstagabend alles an eine Szene wie aus einem Brutalo-Western: Der Tisch kaputt, der Schläger mit erhobenem Bierglas auf dem Tisch stehend. Am Ende mussten die Beamten dem unglücklichen Raufbold den Arm abbinden. Er hatte sich an einer Lampe eine große Schnittwunde zugezogen, die zu massivem Blutverlust führte“, teilte die Bundespolizeiinspektion München jetzt mit.

Am 14. Oktober gegen 18.40 Uhr gerieten in einem Lokal im Münchner Ostbahnhof ein 28-jähriger und ein 31-jähriger Rumäne aneinander. Nach einer verbalen Auseinandersetzung schubste der Jüngere den Älteren so stark, dass dieser auf einen Tisch stürzte und ein Tischfuß brach. Der Geschubste stieg dann auf den Tisch, schlug gegen eine Lampe und zog sich dabei eine stark blutende Schnittwunde am Unterarm zu. Auf dem Tisch bedrohte der mit 1,9 Promille Alkoholisierte den am Boden stehenden 28-Jährigen, der einen Promillewert von 1,3 aufwies, mit einem Bierglas.

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Die Beamten der Bundespolizei trennten die beiden Rumänen und banden den blutenden Arm des 31-Jährigen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte provisorisch ab. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Bundespolizeiinspektion München hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung aufgenommen.

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