Gesundheitsausgaben in Bayern von 2008 bis 2015 um ein Drittel gestiegen

Veröffentlichungsdatum: 12. Oktober, 2017 | 17:34 redaktion

2015 wurden im Freistaat rund 54 Milliarden Euro für die Gesundheit ausgegeben

München – Die Gesundheitsausgaben in Bayern sind von 2008 bis 2015 um ein Drittel gestiegen. Laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik wurden gegenüber dem Jahr 2008 zuletzt 30,6 Prozent mehr für die bayerische Gesundheit ausgegeben. Die Gesundheitsausgaben im Freistaat beliefen sich 2015 auf insgesamt 53,919 Milliarden Euro. Damit entfielen auf jeden Einwohner Bayerns im Jahr durchschnittlich 4.223 Euro an Gesundheitskosten. Die Ausgaben machten 9,8 Prozent des bayerischen Bruttoinlandsprodukts und rund 15,7 Prozent der gesamtdeutschen Gesundheitsausgaben von 344,153 Milliarden Euro aus.

Der größte Ausgabenträger der bayerischen Gesundheitsausgaben war 2015 mit einem Anteil von 55,0 Prozent die gesetzliche Krankenversicherung. Private Haushalte und private Organisationen ohne Erwerbszweck trugen 15,6 Prozent der Ausgaben, gefolgt von der privaten Krankenversicherung mit 10,7 Prozent und der sozialen Pflegeversicherung mit 6,8 Prozent. Die restlichen Ausgaben entfielen auf die Ausgabenträger öffentliche Haushalte (4,6 Prozent), Arbeitgeber (4,4 Prozent), die gesetzliche Unfallversicherung (1,6 Prozent) und die gesetzliche Rentenversicherung (1,3 Prozent).

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Im Vergleich zum Vorjahr waren die bayerischen Gesundheitsausgaben 2015 um 5,0 Prozent gestiegen.

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