CSU stürzt bei Landtagswahlprognose auf 41 Prozent ab und AfD steigt auf 13 Prozent

Veröffentlichungsdatum: 19. Oktober, 2017 | 23:51 redaktion

Christsozialen droht bei Landtagswahl Verlust der absoluten Mehrheit

München – Die Zeiten der CSU-Alleinherrschaft in Bayern scheinen durch Horst Seehofers Anbiederungskurs an Angela Merkels Asylpolitik gezählt zu sein. Nach dem Weckruf der Bundestagswahl, bei der die AfD in Bayern ihr bestes westdeutsches Ergebnis erzielte und die CSU dramatische Stimmenverluste erlitt, droht den Christsozialen bei der Landtagswahl im Herbst 2018 die nächste Klatsche der Wähler.

Nach einer aktuellen GMS-Umfrage im Auftrag von SAT.1 Bayern kämen die Christsozialen nur noch auf 41 Prozent, wenn am kommenden Sonntag ein neuer bayerischer Landtag gewählt würde. Die AfD erreichte 13 Prozent und damit den höchsten Umfragewert, der je für sie bei einer bayerischen Landtagswahl gemessen wurde. 15 Prozent der Bayern würden sich derzeit für die SPD entscheiden, 11 Prozent für die Grünen, sieben Prozent für die FDP, sechs Prozent für die Freien Wähler, drei Prozent für die Linken und vier Prozent für die Sonstigen.

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Die Bayern glauben mehrheitlich nicht, dass die CSU bei der Landtagswahl ihre absolute Mehrheit verteidigen kann. Auf die Frage „Kann die CSU bei der Landtagswahl im Herbst 2018 die absolute Mehrheit der Mandate erreichen oder kann sie das nicht?“ sagten nur 33 Prozent, dass die CSU die absolute Mehrheit verteidigen könne und 60 Prozent verneinten dies. Die Wähler im Freistaat treten zu etwa 60 Prozent dafür ein, dass Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer mindestens eines seiner Ämter abgibt.

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