Asylbewerber in Nürnberg wegen Brandstiftung in eigenem Asylheim festgenommen

Veröffentlichungsdatum: 16. Oktober, 2017 | 13:41 redaktion

18-Jähriger steht im dringenden Verdacht der schweren Brandstiftung

Nürnberg – Wieder einmal hat ein Asylbewerber seine eigene Unterkunft angezündet. In einer Wohnunterkunft für Asylsuchende in Nürnberg-Schafhof ereignete sich am späten Abend des 14. Oktober 2017 ein Zimmerbrand. Ein 18-jähriger Bewohner steht im dringenden Verdacht, seine Matratze vorsätzlich in Brand gesteckt zu haben. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mittelfranken wurde er festgenommen.

Die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums wurde gegen 22.20 Uhr von der Integrierten Leitstelle über den Zimmerbrand informiert. Das Feuer in der Unterkunft mit über einhundert gemeldeten Personen ging nach derzeitigem Ermittlungsstand von der Matratze des 18-jährigen Bewohners aus und hatte schon auf das Inventar übergegriffen. Die Nürnberger Berufsfeuerwehr konnte den Brand trotzdem problemlos unter Kontrolle bringen. Während zwei andere Personen leichte Rauchgasvergiftungen erlitten, blieb der Beschuldigte selbst unverletzt.

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Die Kriminalpolizei leitete ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen den Asylanten ein, der schon am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth dem Haftrichter vorgeführt wurde.

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