Afrikaner-Clique raubt Mann am Münchner Hauptbahnhof aus und erniedrigt das Opfer

Veröffentlichungsdatum: 11. November, 2017 | 18:40 redaktion

Anzeige wegen Raubes und Vorführung beim Haftrichter

München – Am 9. November 2017 gegen 02.45 Uhr wartete ein 20-Jähriger aus Rosenheim im Bereich des Münchner Hauptbahnhofes auf die U-Bahn. Plötzlich wurde er von einem Mann aus einer fünfköpfigen Gruppe von Afrikanern angesprochen und zur Geldherausgabe aufgefordert. Um seinen Geldbeutel zu schützen, verbarg er ihn unter seinem Pullover, woraufhin ihn eine Person angriff und zu Boden schleuderte. Auch der Geldbeutel fiel dabei zu Boden. Der Angreifer nahm diesen an sich und reichte ihn an eine ebenfalls in der Gruppe befindliche Frau weiter, die das Bargeld entnahm und die Geldbörse anschließend wegwarf.

Danach entfernten sich die Täter. Als ihnen der 20-Jährige folgte, wurde er durch drei Männer der Clique daran gehindert und ins Gesicht geschlagen, während die anderen ihm die Hose herunterzogen. Letztendlich entfernte sich die Gruppe in Richtung Untergeschoss des Hauptbahnhofes, und der 20-Jährige begab sich zur Anzeigenerstattung zur Polizei.

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Im Rahmen der Fahndung konnte eine Gruppe von fünf Tatverdächtigen aus Eritrea im Alter von 19 bis 29 Jahren festgenommen werden. Sie wurden wegen Raubes angezeigt und dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt.

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